IMAGE KOLUMNE NR. 50 / JANUAR 2011

Herbede und der 50. Micki-Kosmos

Liebe Leserinnen und Leser!

Jetzt und hier ist es so weit – der 50. Micki-Kosmos erblickt das Licht der Welt. Deshalb gönnt sich der Schreiber dieser Zeilen heute mal ein ganz persönliches Thema – den Micki-Kosmos selber. Es ist an der Zeit einmal inne zu halten und einen Rückblick zu wagen. Was ist seit März 2007 in den bisherigen neunundvierzig Ausgaben nicht alles an Themen hier aufgegriffen worden – vom Klimakterium bis zum Busfahrplan; von Silvesternächten im Nebel bis zum Sommerloch; von den Olympischen Spielen bis hin zu Vulkanausbrüchen und trotz dieser unterschiedlichen Themen erkennt man gleich den verbindenden roten Faden in jeder einzelnen Geschichte:  er ist nicht da, also der Faden! Dies hat auch die junge Studentin La – Ber Rha-Barber aus der westlichen Mongolei stark beeindruckt und so sind die Kolumnen hier seit geraumer Zeit Gegenstand einer wissenschaftlichen Facharbeit. Unter dem Titel „Untersuchung von pseudohumoristischen Texten der spätkapitalistischen Gesellschaft in mittelgroßen Städten des östlichen Ruhrgebiets in Publikationen mit weniger als 6 Buchstaben im Namen und ihre Nichtauswirkung auf die bildungsresistenten Gesellschaftsschichten“ wird auch der Micki-Kosmos erwähnt. Zum Beispiel kann man dort nachlesen, dass für die bisherigen 49 Kolumnen genau 22.337 Wörter verbraucht worden sind. Insgesamt bestanden diese genannten Texte aus 149.410 Zeichen (Leerzeichen mitgerechnet).  An dieser Stelle möchte der Schreiber dieser Texte noch einmal ausdrücklich betonen, dass für die Kolumnen nur frische und einwandfreie Buchstaben und Wörter aus ökologisch angebauten Duden verwendet werden! Gebrauchte Wörter und „an den Kopf geworfene Wörter aus Talkshows“ (welche meistens dann nämlich schon einen Schaden haben – also die Wörter) werden ebenso wenig benutzt wie Buchstaben aus den entsprechenden Suppentüten vom Billigdiscounter. Übrigens bemerkenswert: bestand ein Text im Jahr 2007 durchschnittlich noch aus 420 Wörtern so waren es im Jahr 2010 schon durchschnittlich 483 Wörter. Diese Tendenz ist zunehmend und ist bedingt durch die immer flacher werdenden Themen und dem damit verbundenen Mehrbedarf an Wörtern (siehe Praxisbeispiele im TV wie Anne Will, Johannes Kerner, Reinhold Beckmann usw.).  Was der Schreiber an dieser Stelle aber nicht versäumen möchte ist DANK zu sagen.  DANK für soviel positive Rückmeldung in Form von Tausenden von E-Mails, also nicht ganz Tausend, also eher knapp zwei Dutzend, also ehrlich gesagt Eine (und Kerstin, du bekommst für das Schreiben dieser Mail wirklich bald die versprochenen zehn Euro – echt).  Es gilt DANK zu sagen an Peter für die kritische Reflektion des Geschriebenen, was in der Regel in dem Satz „Ich hab es zwar nicht gelesen, aber muss wohl ganz gut sein!“ zum Ausdruck gebracht wurde. DANK auch an Kalli für die Hilfe bei der immer wieder schwierigen Themenfindung. Die Aufmunterung „da wirse schon wat finden“ hat immer geholfen. DANK auch an Anneli dafür, mich für den Literaturnobelpreis vorzuschlagen. Hat zwar nicht geklappt, aber ich glaube es war einfach noch zu früh.  DANK  auch an die Redaktion der IMAGE  und natürlich an die Leserinnen und Leser. Hiermit endet der 50. Micki-Kosmos und falls jemand sagt „Mensch was war eigentlich noch mal im Juli 2008 für ein Thema in der Kolumne dran?“ – kein Problem: alle Texte kann man nach wie vor unter www.micki-solo.de nachlesen. Bis demnächst.

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