Presse-Echo Gastspiele MICKI WOHLFAHRT

Ruhr-Nachrichten, Witten, 24.01.2011
Micki knackt den K-Code "Aus heiterem Himmel" mit Wohlfahrt
Einen Auftakt nach Maß feierte das Kirchenfestival "So wahr ich Gott helfe" bei "Kultur auffem Hügel" in Heven.
"Aus heiterem Himmel" berichtete Micki Wohlfahrt über all die Verfehlungen auf Erden und im Himmel. Er bot ein politisch-kirchliches Kabarett der Extra-Klasse.
Im gut besuchten Gemeindesaal der evangelischen Trinitatis-Gemeinde setzte sich der ehemalige Hevener Jugendreferent bei seinem Heimspiel für eine Fischfangquote für Menschen-Fischer ein, las die Predigt erstmals aus dem Witzbuch des Petrus und beschritt auch den Weg von der Glaubenswahl zur Glaubensqual. Viele Religionen machen`s halt nicht einfacher, an etwas zu glauben.
Wer indes dem mit Insider-Wissen brillierenden Micki Wohlfahrt zuhört, weiß, was die Glocke geschlagen hat. Besonders kritisch setzt sich der seit mehr als drei Jahren freiberufliche Kabarettist mit "seiner" Kirche auseinander. "Die Volkskirche ohne Volk" muss dabei ebenso den Spott ertragen wie die in ihr ehrenamtlich Tätigen: "Press-Bitter", so definiert der gelernte Sozialarbeiter wie folgt: "Die pressen so lange Entscheidungen aus, bis es bitter wird." Wie es anders gehen kann, zeigt er deutlich auf. Ein Wahlkampf, wie schon in der Politik üblich, soll die Massen bewegen und für frische Luft im alten Kirchenmief sorgen.
So nimmt er die im Bundestag vertretenen Parteien gekonnt aufs Korn und ihre zuletzt getätigten Wahlaussagen beim Wort. Auch wenn gerade das unglaublich ist. Passend zur Hochwasserlage kehrt der seine Geschichten intelligent und geschickt aufbauende "Kirchen-Lästerer" zu Noah und dessen Atche zurück, um sich sodann in Form eines Tsunami über die kleinen und großen Macken der Menschen in bestimmten Kirchenämtern lustig zu machen. Allen voran auf die ehemalige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche fuhr der Wittener ab. In bester Dan-Brown-Manier knackte er - analog zum Da-Vinci-Code - den Margot-Käßmann-Code.
Und das bis aufs letzte Promille. Ebenso genial und mithin absoluter Höhepunkt: Das Gedicht "Aus heiterem Himmel". Beim Schlusspunkt kombinierte Micki Wohlfahrt Nachdenkliches und Heiteres ebenso absolut gekonnt wie Politisches und Kirchliches. Es war ein himmlisches Vergnügen der Extra-Klasse!

Ruhr-Nachrichten, Witten, 14.06.2010
Lesung aus Petrus`Witzebuch - "Aus heiterem Himmel" glänzt Micki Wohlfahrt mit anspruchsvollem Kabarett
"Aus heiterem Himmel" berichtet Micki Wohlfahrt in seinem neuen, gleichnamigen Programm von kirchlichen und weltlichen Verfehlungen. Samstagabend wurde er dafür zu recht mit Minuten langen Ovationen gefeiert. So ganz und gar nicht aus heiterem Himmel fand die Premiere seines dritten Solo-Kabaretts bei "Kultur auffem Hügel" im proppevollen Gemeindesaal der evangelischen Trinitatis-Kirche statt. Hier ist er groß geworden, und hier spielt er stets seine Premiere erstmals vor Publikum. Entsprechend erleichtert war Wohlfahrt nach dem über zweistündigen, schweißtreibenden Programm: "Da weiß man vorher nicht wo man steht. Ich bin froh, dass es so gut angekommen ist." Mit dem Titel seines neuen Werkes trifft der ehemalige Kirchen-Jugendreferent voll ins Schwarze. "Aus heiterem Himmel" ist das, was er zusammen getragen hat sicher nicht, aber es kommt so rüber. Der bildhafte Ausdruck, der für das plötzliche Hereinbrechen eines Ereignisses steht, findet sich in jeder seiner kleinen, sorgsam recherchierten bzw. selbst erlebten Geschichten. So entwickeln sich detailgetreue Schilderungen, die unerwartete Kehrtwendungen nehmen. Micki Wohlfahrt pendelt dabei zwischen Himmel und Erde, also zwischen kirchlichen und weltlichen Problemen. Er zeigt sich dabei stets sozialkritisch und auf der Höhe des politischen und gesellschaftlichen Geschehens. Aus heiterem Himmel bringt er den Rücktritt des Bundespräsidenten, die Bankenkrise und die Promille-Fahrt der ehemaligen Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Margot Käsmann, zusammen, und wünscht sich die Gottesdienst-Lesung aus dem Witzbuch des Petrus herbei. Mehr Spaß möchte er in der Kirche haben, was er auch Atheisten aus Sachsen vermitteln will. Da nimmt der Kabarettist alle Arten von Kirchenmitarbeitern auf die Schüppe und führt sie liebevoll mit allen ihren (Un-)Eigenarten vor. Zum "running gag" mutieren seine drei Versionen von "Noah und die Sintflut": Meditationsanweisung, Bilderbuch ohne Bilder und Sponsoring-Bericht mit Nennung der Werbeträger. So macht er - aus heiterem Himmel - beste Werbung für exzellentes, höchst anspruchsvolles Kirchenkabarett

Andernach aktuell, Nr. 39, September 2008
Kirchenkabarett mit "Ruhrgebiets-Missionar"
"...Die Zuschauer waren von der abwechslungsreichen Darbietung hingerissen. Hineinversetzen in Menschen, Charaktere und Rollen, Talent zum blitzartigen Improvisieren in der Darbietung und Flexibilität im Auftritt mit gekonnter Stimmverstellung an der Rolle orientiert, dazu Einfalls- und Ideenreichtum, Komik mit Ernst geschickt verbandelt und meisterhafte Doppelsinnigkeit garantierten eine unvergessliche Aufführung - ein wahrer Leckerbissen aus der Kabarettszene - eben "er-LESEN-es".

IMAGE Herbede, Ausgabe 9/2007
Testph(r)asen - Testurteil: grandios!
Micki Wohlfahrt schaffte es, das Publikum bei der Premiere des neuen Programms am 15.9. mit seinem intelligenten Kabarett großartig zu unterhalten. 160 Zuschauer waren auf die Pointen gespannt und die Erwartungen würden übertroffen: Micki Wohlfahrt setzte sich mit unterschiedlichsten Tests, denen ein Mensch während seines Lebens (mehr oder weniger freiwillig) begegnet, auseinander: Schwangerschaftstest, Delfin-Sprachtest für Vierjährige, Testergebnisse der Autozeitschriften, Einstellungstest, Führerscheintest, Dopingtest, Partnerschaftstest... Mit den bissigen, komischen und zutreffenden Kommentaren kam Micki Wohlfahrt mit der ersten "Testphase" seines neuen Programms bei dem Publikum auf Platz 1. Garantiert getestet!

Ruhrnachrichten Witten, 17.9.2007
Das Leben ist ein einziger Test - Micki Wohlfahrt mit neuem Programm
Gleich eine dreifache Premiere feierte Micki Wohlfahrt bei seinem "Heimspiel" am Samstagabend im Hevener Gemeindesaal der evangelischen Trinitatisgemeinde bei "Kultur auffem Hügel". Mit "Testph(r)asen" bot er den 160 Zuschauern ("Ihr seid alle Betroffene") sein erstes, weltliches Solo-Programm, in dem er erstmals keine Rolle spielt. Eine vierte Premiere könnte es zudem sein, denn ein "Test-Kabarett" ist bislang nicht bekannt. Dabei verfolgen uns - das machte der gestandene Kirchenkabarettist deutlich - die Tests ein Leben lang. Es beginnt mit dem Schwangerschaftstest ("Der geht wie ein Tsunamie durchs Fruchtwasser"), setzt sich über den Delfin-Schulsprachtest für Vierjährige ("Der war nicht zu schwer, der war einfach nur sch...") und trägt dann beim Partnerschafts-, Single-, Homosexuellen- oder Depressionstest weitere, bisweilen bizarre Früchte. So stellt sich der Chef-Tester nicht nur einmal die Frage "Testest du noch oder lebst du schon?" Er selbst befindet sich in einer posttraumatischen Phase, denn: "Die Tests gibt es, damit die Leute in einer Wissensgesellschaft blöd gehalten werden", so seine kritische These, die er nachhaltig belegt. Was soll man schon mit einem Autotest, in dem ein PKW in acht Sekunden von null auf hundert beschleunigt, wenn man auf der A 40 für eine Strecke von 8 km 2:20 Stunden benötigt und es höchstens einmal auf 18,2 km/h bringt? Und auf die ernsthaften Folgen, z.B. wenn ein Schalke-Fan über zwei Stunden lang auf das BvB-Logo auf der Heckscheibe des Wagens vor ihm sehen muss, geht ein solcher Test gar nicht erst ein. "Selbst wenn man bei einer Gesichtsmortadella die Mimik beurteilen würde, würde das doch keinem auffallen", zählt allein das Testergebnis. Mithin dauert die Kaufentscheidung viel länger (" Der Apfel ist zwar ökologisch, doch ist er auch politisch korrekt?"), was der eigentliche Grund für die längeren Ladenöffnungszeiten sein dürfte, so der Eindruck des Test-Testers. Und hätte es diese Testmania schon vor dem Urknall gegeben, da ist er sicher, wäre auch Gottes Schöpfung anders verlaufen. "Eva hätte keinen ungetesteten Apfel genommen und Moses hätte mit einem "gut-getestesten" Navigationssystem ("Geteiltes Meer 500 m links") eher den Weg durch die Wüste gefunden". Selbst positive Tests sind nicht immer willkommen: "Die Tour de France war früher eine Radrundfahrt, heute ist es eine Spritz-Tour", bringt Wohlfahrt das Doping-Problem bei seinem anspruchsvollen, ebenso komischen wie nachdenklichen Programm bissig auf den Punkt. Den Test mit "Testph(r)asen" hat er ausgezeichnet bestanden.

WAZ Witten, 17.9.2007
Test-Hasser besteht Test. Kabarettist Micki Wohlfahrt stellt Modeerscheinung auf den Prüfstand
Micki Wohlfahrt lud zum ersten Treffen der Selbsthilfegruppe der Test-Geschädigten ein. Im vollbesetzten Saal des Gemeindehauses am Steinhügel präsentierte der Wittener Kabarettist sein neues Programm "Testph(r)asen". Dem ehemaligen Jugendreferenten fielen am Ende der Show "16 Tonnen Steinchen aus dem Hemdchen", weil die Premiere seines ersten weltlichen Programms einschlug. Die Zuschauer waren begeistert, einige ließen sich sogar zu stehenden Ovationen hinreißen. Das bemerkenswerte an dem Test-Programm von Wohlfahrt: Im Gegensatz zu anderen reiht er nicht nur Witze und Wortspiele aneinander, sondern mischt einen Hauch Wohlfahrtsche Lebensphilosophie unter. "Teste ich noch oder lebe ich schon?", so der Ex-Gemeindepädagoge (49), der versuchte den Test schlechthin als "heimlich dominierende Ideologie des 21. Jahrhunderts" zu entlarven. Schon mit einem Schwangerschaftstest fange der Stress an: "Das geht dann wie ein Tsunamie durchs Fruchtwasser." Egal welchen Test er sich vornahm, schnell wurde klar, wie sinnlos er ist. "Wer will schon wissen, ob ein Auto einen niedrigen Luftwiderstand hat", mockiert sich Wohlfahrt. "Luftwiderstand habe ich auf der A 40 noch nie gehabt". Und niemand brauche ein 200km/h schnelles Auto, wenn die Höchstgeschwindigkeit "zwischen Bochum-Stahlhausen und Essen-Frillendorf 18,1 km/h beträgt", so der eingefleischte Ruhrie. Auch im fortschreitenden Alter könne man sich nicht von der Testmanie lösen. Und noch viel schlimmer sei die Abhängigkeit von Testberichten, referierte Wohlfahrt. Schließlich wolle man doch nur die beste Mortadella und den besten Apfel für sein Kind, so dass "man sich mit ruhigem Gewissen zurücklehnen kann", sagte er mit sarkastisch hochgezogener Augenbraue. Bei aller weltlichen Testerei machte Wohlfahrt auch einen Abstecher in die Religion. Schließlich "steckt ja schon im Wort Testament ein Test drin". Man stelle sich nur mal vor, "Eva hätte im Paradies einen Testbericht über pestizid und gentechnisch verseuchte Äpfel gelesen. Die hätte den Apfel der Erkenntnis doch gar nicht angenommen." Micki Wohlfahrt zumindest hat seinen Test bestanden, das bewiesen die begeisterten Zuschauer am Ende der Show.

Ruhrnachrichten Dortmund, 25.1.2007
Kurioses aus der Kirche
"Die Lachmuskeln strapazierte Kabarettist Micki Wohlfahrt beim Neujahrsempfang für die Mitarbeiter der Auferstehungskirche... Micki Wohlfahrt schlüpfte mit Hilfe seiner Requisiten in unterschiedliche Rollen, die das Publikum begeisterten... So wurde es ein gelungener und durch viel Applaus bestätigter Abend für den Darsteller und sein Publikum, welches selbst in den letzten Reihen nicht vor den Scherzen Wohlfahrts sicher war..."

Ruhrnachrichten Schwerte, 21.8.2006
Gelbe Engel machen Kirche Konkurrenz
Micki Wohlfahrt zog sowohl Katholiken als auch Protestanten durch den Kakao und sorgte somit bei seinem ökumenischen Publikum überall für herzhaftes Gelächter..."

Neue Westfälische Paderborn, 24.4.2006
Presbyter kommt von pressen
"Einige Überraschungen hatte der Wortkünstler und Gemeindepädagoge Micki Wohlfahrt aus Witten beim Kirchenkabarett im Medienzentrum am Samstagabend im Gepäck. Der seit über 20 Jahren hauptamtlich bei der evangelischen Kirche arbeitende Micki Wohlfahrt zeigte sich mit natürlicher und charismatischer Ausstrahlung, die jedoch ebenso skurrile Seiten aufwies. Er freute sich über die Einreisegenehmigung für ihn als evangelisch Getaufter nach Paderborn, wie er schmunzelnd kund gab... Faszinierend wortschöpferisch zeigte sich Micki Wohlfahrt mit seinen Gedichten zum Thema Kirche. Der Reim wird komödiantisch ins ökumenische Feld geworfen und kokettiert mit der Aufmerksamkeit des im Medienzentrum sehr zahlreich vorhandenen Publikums..."

Westfälische Rundschau Sprockhövel, 21.3.2006
Flucht ins Rotweinstudium
"...Das Publikum nahm die Gags dankbar auf und zollte mit kräftigem Applaus Respekt. Die größten Stärken entwickelte der 47-jährige Wohlfahrt jedoch vor allem in den Momenten zwischen seinen Stücken - zum Beispiel als die Mikrofonanlage ohrenbetäubend zu knallen begann und der Kabarettist, zur Decke gerichtet, beteuerte: "Ich hab das alles wirklich nicht ernst gemeint!"

WAZ Witten, 8.11.2005
Keck und ketzerisch - Fred Ape und Micki Wohlfahrt gastierten bei "Kultur auffem Hügel"
"Die Bühnenarbeit brachte Liedermacher Fred Ape und "K 3"-Veteran Micki Wohlfahrt am Samstag im Hevener Gemeindehaus zusammen. "So läuft das eben" hieß das experimentelle Doppelprogramm für "Kultur auffem Hügel", bei dem nachdenkliche, amüsante und ketzerische Wort- und Musikbeiträge vorgetragen wurden... Christlich ging`s dann bei Kirchenkabarettist Micki Wohlfahrt zu. Die "Resteverwertung bisher nicht verwendeter Texte brachte das "Antest-Publikum" ziemlich aus dem Häuschen. Von den Geständnissen einer Kirchenmusikabhängigen Gemeindehelferin bis zu einer wissenschaftlichen Untersuchung über die Wahrnehmung von der Botschaft einer Kirchenpredigt - Wohlfahrts Spitzen sollten den Nerv einer entnervten Kirchenarbeit treffen..."

Ruhrnachrichten Witten, 24.5.2004
Seit Adam und Eva "ein`am Appel"
In seinem unterhaltsamen "Mickikosmos" beschreibt er sehr abwechslungsreich und - für eingeweihte Kenner - mit einem deutlichen Wiedererkennungswert Ereignisse und Umstände des alltäglichen Gemeinde-Wahnsinns...Die wenigen "kirchenfernen" Zuschauer, die Wohlfahrts Kabarett noch nicht kannten, waren überrascht, wie unterhaltsam kircheninterne Mitstreiter über Strukturen und andere Interna spotten..."

Unsere Kirche, 14.3.2004
Micki Wohlfahrt begeisterte als "Gelber Engel" - Gelungene Premiere

WAZ Witten, 1.3.2004
Gelbe Engel könnten auch Kirche beflügeln
"...Die Rollenwechsel gingen mit Perücken, Jacken und verstellter Stimme vonstatten, wobei Wohlfahrt es glänzend verstand, die unterschiedlichen Charaktere auszufüllen. Mal süffisant-amüsant, mal ironisch-sarkastisch zeichnete er ein überzogenes Bild von Akademikern, Machos oder Rentnern, die dem Publikum ihre ganz persönlichen Erfahrungen von Kirche vermittelten..."